Kurz gesagt. Der apulische Mürbeteig kommt ohne Butter und ohne Eier aus: Mehl, natives Olivenöl extra, trockener Weißwein und Salz, zusammengebracht mit kochendem Wasser. Aus diesem Teig werden unter anderem die Cartellate gemacht.

Wer Mürbeteig kennt, denkt an Butter und kalte Hände. Dieser hier entsteht mit Olivenöl und heißer Flüssigkeit – eine leichtere Variante, die trotzdem mürbe bleibt.

Zutaten

  • 1 kg weißes Mehl
  • 400 g natives Olivenöl extra
  • 200 g trockener Weißwein
  • ½ Esslöffel Salz
  • kochendes Wasser nach Bedarf

Zubereitung

1. Das Öl. Das Mehl als Ring auf die Arbeitsfläche geben, das Öl in die Mitte gießen und kneten, bis es ins Mehl eingearbeitet ist.

2. Der Wein. Wieder einen Ring formen und den Wein kochend heiß in die Mitte gießen.

3. Das Wasser. Das Salz in 50 cl kochendem Wasser auflösen und zum Teig geben.

4. Kneten. Kräftig durchkneten und bei Bedarf noch etwas kochendes Wasser zugeben, bis der Teig weder zu fest noch zu weich ist.

Wofür man ihn braucht. Der Teig eignet sich für traditionelle apulische Süßspeisen wie die Cartellate, aber ebenso für Mürbeteigkuchen mit Marmelade und für Kekse.

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