Kurz gesagt. Pastatelle sind Halbmonde aus Mürbeteig, gefüllt mit Kirsch- oder Traubenmarmelade, gehackten Walnüssen, Zitrusschale und Zimt. Ein Ostergebäck, das in manchen Gegenden Apuliens auch Bocconotti genannt wird.
Kirsch- oder Traubenmarmelade verlangt die Tradition – die Walnüsse sorgen dafür, dass sie nicht nur süß sind.

Die Pastatelle aus Conversano
Besonders bekannt sind die Pastatelle aus Conversano. Dort werden sie mit hausgemachten Marmeladen aus Früchten der Saison gefüllt, und die Schale der Orangen aus der Gegend gibt ihnen ihr Aroma. Jede Familie hütet ihre eigene Variante des Rezepts.
Zutaten
- 1 kg Mürbeteig
- 500 g Kirsch- oder Traubenmarmelade
- 100 g Walnusskerne, gehackt
- gehackte Orangen- oder Zitronenschale
- Zimt
- 1 EL Zucker
Zubereitung
1. Die Füllung. Die Marmelade mit den Walnüssen, der Zitrusschale, einer Prise Zimt und dem Zucker vermischen.
2. Der Teig. Den Mürbeteig ausrollen und kleine Kreise ausstechen, etwa 8 cm im Durchmesser.
3. Füllen und schließen. In die Mitte jedes Kreises etwas Füllung geben, zu einem Halbmond zusammenklappen und den Rand gut verschließen.
4. Backen. Bei 200 °C etwa eine halbe Stunde backen, bis sie golden und knusprig sind.
Nicht nur in Apulien. In den Abruzzen füllt man die pastatelle vastesi auch mit Schokolade oder Mostarda, und in der Basilikata backt man sie auch zu Weihnachten. Dazu passt ein Moscato di Trani bei 10 bis 12 °C.
Weitere Süßspeisen: Desserts.






