Kurz gesagt. Ein Frühlings- und Sommergericht aus der Murgia, überliefert von Bauern und Hirten: Orecchiette mit Rucola, Kirschtomaten, Knoblauch und schwarzen Oliven. Die Rucola wird zuerst gekocht, und in ihrem Wasser garen dann die Nudeln.
Bekannt sind Orecchiette vor allem mit Stängelkohl, wie man sie in Bari isst. Aber die Form passt zu vielen anderen Gemüsen – auf der Murgia zum Beispiel zu Rucola.

Zutaten
- 400 g Orecchiette
- 300 g Rucola
- 10 rote Kirschtomaten
- 10 schwarze Oliven
- 2 Knoblauchzehen
- 4 EL natives Olivenöl extra
- eine halbe Peperoncino-Schote oder 1 TL olio santo (Chiliöl)
- Salz
Zubereitung
1. Die Rucola. Gründlich putzen und waschen, nur die Blätter und die zartesten Triebe verwenden. Fünf Minuten in reichlich Salzwasser kochen, gut abtropfen lassen – und das Wasser aufheben, darin werden die Orecchiette gekocht.
2. Die Grundlage. In eine große Pfanne das Öl, die halbierten Kirschtomaten, den Peperoncino, den Knoblauch und die gehackten Oliven geben und salzen.
3. Zusammen. Nach fünf Minuten bei schwacher Hitze die Rucola dazugeben und inzwischen die Orecchiette kochen. Nach weiteren fünf Minuten die Nudeln in die Pfanne geben und einige Minuten mitschwenken. Heiß servieren, nach Belieben mit rohem Olivenöl.
Welche Rucola. Die ursprüngliche ist die wilde Rauke, Diplotaxis tenuifolia, ein Kreuzblütler, der von selbst in Küstennähe wächst.
Mehr Rezepte: Erste Gänge.






