Kurz gesagt. Getrocknete, geschälte Saubohnen – die favette –, eingeweicht, zu Püree gekocht und mit der Pasta vermengt, dazu gutes Olivenöl und Pfeffer. Drei Zutaten und ein Gericht der Bauernküche aus Bari und Umgebung.

Statt die weißen Saubohnen als Vorspeise mit anderem Gemüse zu servieren, macht die apulische Küche hier einen ersten Gang daraus. Er gehört in den späten Herbst, fast schon den Winteranfang, wenn die Bohnen ganz getrocknet sind.

Pasta mit weißen Saubohnen

Zutaten

  • 500 g Nudeln
  • 400 g getrocknete, geschälte Saubohnen
  • natives Olivenöl extra
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

1. Einweichen. Die Bohnen mindestens 12 Stunden in Wasser einweichen.

2. Kochen. Abgießen und bei schwacher Hitze in Wasser kochen. Sobald es kocht, den Schaum abschöpfen und immer wieder etwas Wasser nachgießen, damit die Bohnen nicht austrocknen.

3. Das Püree. Nach etwa einer Stunde die Bohnen zu Püree verarbeiten.

4. Zusammen. Mit den bereits gekochten Nudeln vermengen, mit einem Faden Olivenöl, Pfeffer und einer Prise Salz abschmecken.

Das Sprichwort der Bohnen. In Apulien sagt man: „So sciote a mamme p‘ abbende, so acchiete i fefe da muzzeque“ – ich bin zu meiner Mutter gegangen, um mich auszuruhen, und musste die Bohnen putzen. Getrocknete Bohnen brauchen Zeit, und diese Arbeit machte man früher gemeinsam.

Pasta mit Bohnen oder Bohnen mit Zichorie? Beide Gerichte beginnen mit demselben Bohnenpüree. Bei fave e cicoria liegen Püree und Zichorie getrennt nebeneinander auf dem Teller. Hier dagegen wird das Püree direkt mit der Pasta vermengt und ergibt eine dichte, cremige Sauce.

Mehr Rezepte: Erste Gänge.