Kurz gesagt. Rinderhackbällchen mit Pecorino, Semmelbröseln und drei Eiern, angebraten und dann zugedeckt etwa 20 Minuten in frischer Tomatensauce gegart. Die Sauce würzt anschließend die Pasta: erster und zweiter Gang aus einem Topf.

Das Gericht der Großmütter, bei dem kein Krümel auf dem Teller bleibt. Gekocht in der Sauce werden die Bällchen weich und saftig – und man hat nebenbei die Würze für die Nudeln.

Fleischbällchen in Tomatensauce nach apulischer Art

Zutaten

  • 300 g Rinderhackfleisch
  • 30 g geriebener Pecorino
  • 3 Esslöffel Semmelbrösel
  • 3 ganze Eier
  • 500 g reife Tomaten
  • 1 Knoblauchzehe, Zwiebel, Petersilie
  • natives Olivenöl extra, Salz, Pfeffer, Basilikum

Zubereitung

1. Der Teig. In einer großen Schüssel das Hackfleisch mit Pecorino, Semmelbröseln, Eiern, Knoblauch, gehackter Petersilie, Salz und Pfeffer gut verkneten. Bällchen von etwa 5 cm Durchmesser formen.

2. Anbraten. In wenig Öl eine gehackte Zwiebel und Basilikum leicht anschwitzen, dann die Bällchen darin rundum Farbe nehmen lassen.

3. Die Sauce. Die Tomaten vorher durch ein Sieb streichen, mit Salz und Pfeffer dazugeben.

4. Garen. Zudecken und etwa 20 Minuten köcheln lassen.

Drei Eier auf 300 g Fleisch. Das Verhältnis wirkt für feste Frikadellen falsch und ist Absicht: Die Bällchen werden weich und sind dafür gedacht, mit Brot und viel Sauce gegessen zu werden.

Insgesamt etwa eine Stunde, einfach. Dazu passt ein Primitivo aus Gioia del Colle. Mehr dazu: Hauptgerichte.