Kurz gesagt. Ein altes Rezept aus der Gegend von Bari: Makrelenfilets, in ein Tuch gewickelt, kurz in Salzwasser gekocht, eine Stunde in Essig gelegt und dann mit Olivenöl, Minze und Knoblauch angemacht. Leicht, und mit der vielleicht schönsten Garzeit-Angabe der Küchengeschichte.
Das Rezept stammt aus der Welt der Fischer an der Adriaküste um Bari. Wie lange die Filets kochen sollen, sagt ein altes apulisches Sprichwort: gerade so lange, wie man für ein Vaterunser braucht.

Zutaten
- 1 kg Makrelen
- Essig
- natives Olivenöl extra
- Minze und Knoblauch, gehackt
- Salz
Zubereitung
1. Kochen. Die Makrelen filetieren, die Filets in ein Tuch wickeln und in einen Topf mit Salzwasser legen. Aufkochen und nur wenige Minuten kochen lassen – ein Vaterunser lang.
2. Der Essig. Herausheben, abtropfen lassen und in einer Schüssel mit Essig bedecken. Mindestens eine Stunde so ziehen lassen, dann das Tuch entfernen.
3. Anmachen. Auf einer Platte anrichten und mit Olivenöl, gehackter Minze und Knoblauch würzen.
Warum das Tuch. Makrelenfilets zerfallen im kochenden Wasser. Eingewickelt halten sie zusammen und lassen sich im Ganzen herausheben.
Rund eine Stunde und fünfzehn Minuten, mittlerer Schwierigkeitsgrad. Dazu passt ein weißer Locorotondo. Mehr dazu: Hauptgerichte.






