Kurz gesagt. Eine Tomatensauce, in der kurz vor Schluss drei bis vier Löffel Ricotta forte geschmolzen werden. Einer der eigenwilligsten Geschmäcker Apuliens – säuerlich, scharf und kräftig.
Ricotta forte teilt sich mit dem Mozzarella den ersten Platz unter den beliebtesten Milchprodukten der Region. Man streicht sie auf Bruschette und Friselle und füllt damit Panzerotti.

Zutaten
- 400 g Orecchiette
- 1 Liter Passata
- 3–4 Basilikumblätter
- 1 Zwiebel
- 3–4 EL Ricotta forte
- natives Olivenöl extra, Salz
Zubereitung
1. Die Sauce. Die Zwiebel in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Die Passata, das Basilikum und eine Prise Salz dazugeben und kochen lassen.
2. Die Ricotta forte. Kurz bevor die Pfanne vom Herd kommt, 3–4 Esslöffel Ricotta forte in der Sauce schmelzen lassen.
3. Zusammen. Die Orecchiette unbedingt al dente kochen, abgießen und mit der Sauce anmachen. Alles in allem etwa 30 Minuten am Herd.
Was Ricotta forte ist. Schafsricotta, die lange weiter reift und fermentiert – meist rund ein Jahr. Danach ist sie deutlich säuerlich und pikant; milder wird sie nur, wenn auch Molke von Kuh oder Ziege verwendet wurde. Einen deutschen Ersatz gibt es nicht. Wer sie zum ersten Mal probiert, nimmt besser erst etwas weniger und schmeckt ab.
Dazu ein Weißwein. Empfohlen wird ein trockener Gravina, bei etwa 8 bis 10 °C serviert.
Mehr Rezepte: Erste Gänge.






